Bild dir doch nichts ein
Es ist natürlich klar, dass die Hälfte der Deutschen nur ein sehr beschränktes Denk vermögen haben. Diese Menschen sind meist nur auf bunten Webseiten und lesen Zeitungen die nur aus Bildern bestehen. Kaum einer der Leute versuchen überhaupt sich richtig zu informieren oder den Sinn und Zweck es Wahlplakates zu verstehen. Immer mehr Idioten laufen auf der Straße und fangen immer an zu schreien, wenn ein intelligenterer Mensch die Idioten über ihre Fehler aufklärt. Natürlich versucht man es nicht bei jeden, sondern denkt sich einfach mal seinen Teil. Doch wenn eine Person nur Unfug erzählt, dann ist die Verführung groß, doch mal der Person die Wahrheit ins Gesicht zu donnern.
Wenn man einfach mal in Ruhe etwas Werbung machen möchte für eine Partei und jemand dann auf einem zu kommt und gerne einen Flyer hätte, dann erwartet man jemanden mit Intelligenz. Allerdings ist die Geschichte doch etwas merkwürdig. Die besagte Person kam auf mich zu, sieht in den Flyer und fragt mich: „Warum ist hier kein Gesicht drauf? Wer ist eigentlich euer Typ?“. Wie kann man einer Person die unbedingt einen Führer möchte klar machen, dass die Inhalte wichtiger sind als die Person? Personen sind ohne Probleme austauschbar, allerdings sprechen die Inhalte für Qualität und nicht die Optik! Als Antwort bekam er ein „Ist auf einem anderen Flyer“ gegen den Kopf geworfen und er ist dann auch direkt gegangen. Irgendwie ist der kleine Österreicher immer noch nicht aus den Köpfen der 70+ Generation vorhanden.
Was sah ich heute in meinem virtuellen Briefkasten. Ich erhielt eine E-Mail mit einem Link zu einem Artikel der Bild-Zeitung von einem Freund. Das was er mir geschickt hatte, war nicht so interessant wie die Nachricht „Mädchen halb tot gefunden“. Da stellt sich mir doch die, kann man überhaupt halb tot sein. Es ist allen bekannt, dass man (leider) nicht tot aufwachen kann. Geht halt nicht; aber halb tot geht. Man kann „halb tot gefunden werden“, „sich halb tot lachen“ und eventuell auch „halb tot aufwachen“. Nun was passiert eigentlich, wenn man sich zweimal „halb tot lacht“. Doch bevor man sich direkt auf langen Gleichungen stürzt muss man sich erstmal überlegen, was überhaupt zweimal „halb tot lachen“ algebraisch bedeutet. Zum einen gibt es die Möglichkeit wie die Apfel-Beispiele aus der ersten Klasse: Ich habe einen und noch einen Apfel, also habe ich zwei. Daher ich lache mich einmal „halb tot“ und danach nochmal, also bin ich ganz tot. Der Term dafür wäre dieser hier:
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Alternativ könnte man auch die „zweimal“ als Faktor ansehen. Also wie die ersten Multiplikationsversuche in der 3. Klasse: Ich habe drei Päckchen mit siebenhundertdreiundfünfzig Kaugummis, also habe ich zweitausendzweihunderneunundfünfzig Kaugummis. Der passende Term wäre dieser hier:
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Beim ersten Term wäre man wirklich ganz tot. Denn wenn man zwei halbe Äpfel hat, dann hat man einen ganzen Apfel. Aber bei dem zweiten Beispiel schaut es doch etwas anders aus. Nachdem man sich einmal „halb tot“ gelacht hat, bleibt noch 50 Prozent des Lebens. Sollte man es nun wagen, sich erneut „halb tot“ zu lachen, dann hat man nur noch ein Viertel seines Lebens. Denn die Hälfte einer Hälfte ist ein Viertel. Bitte nicht „halb tot“ mit „untot“ verwechseln. Ich finde, dass man den Ausdruck „halb tot“ am besten gar nicht verwenden sollte. An der Stelle von „halb tot“ lieber andere Wörter setzen wie beispielsweise „schwer verletzt“, obwohl „ich lach mich schwer verletzt“ doch etwas komisch klingt, kann es bei einem anderen Kontext wahre Wunder bewirken. Ich bin nichts anderes von Bild gewohnt und bilde mir auch nichts auf mein Wissen ein.
